Buchpräsentation Siegfried Frank: Laichingen 1939 – 1949. (Laichinger Beiträge zur Regionalkunde, Band 2, herausgegeben vom Geschichtsverein Laichinger Alb e. V.)

Der Geschichtsverein Laichinger Alb lädt herzlich zur Vorstellung des zweiten Bandes unserer Buchreihe: "Laichingen 1939 - 1949" von Siegfried Frank am Montag, 16. Dezember 2019 um 19.30 Uhr ins Höhlenrasthaus der Tiefenhöhle ein.
Dass die zehn Jahre 1939 bis 1949 eine doppelte Zeitenwende darstellen, wird niemand in Abrede stellen. Neu ist an diesem Buch, dass es diese Jahre anhand zahlreicher Laichinger Quellen schildert, die dem Leser zeigen, wie sich Kriegsbeginn, Kriegsverlauf und Kriegsende hier vor Ort abgespielt haben.
Immer wieder werden berührende Einzelschicksale geschildert: Ausgebombte, die sich in Laichingen zurechtfinden mussten; das Schicksal eines Kindes aus der Steiermark, das durch die „Kinderlandverschickung“ nach Laichingen kam, keine Angehörigen hatte und schließlich hier adoptiert wurde; die Misshandlung eines abgeschossenen kanadischen Piloten durch einen SA-Mann und das Einschreiten von deutschen Soldaten im Fronturlaub; die Tötung einer auf dem Acker arbeitenden Bäuerin und eines Bauern durch alliierte Jagdbomberpiloten; die Erschießung blutjunger Deserteure in den letzten Kriegstagen und die spätere eigene Desertion des Generals, der sie zum Tode verurteilt hat. Hier wird der Leser unmittelbar in das Kriegsgeschehen hineingestellt und zu eigenem Urteilen aufgerufen – das ist ein wichtiger Teil – vielleicht sogar wichtiger als die Sachinformationen. Durch die aktuelle politische Diskussion, das Aufkommen von Legendenbildungen und Verfälschungen und durch Verharmlosungen des sogenannten „Dritten Reiches“ als „Vogelschiss der (deutschen) Geschichte“ hat der Band eine noch größere Bedeutung erlangt als ursprünglich gedacht. Umso wichtiger ist daher der präzise Nachweis, wie die NS-Herrschaft und der Krieg vor Ort in Laichingen ausgesehen haben, wie rücksichtslos mit Gesundheit und Leben der Bevölkerung, insbesondere der Soldaten und ihrer Angehörigen, umgegangen wurde.
Geschildert werden auch die mühseligen Nachkriegsjahre, geprägt auch von der äußerst ungünstigen Grenzlage Laichingen in der Französisch besetzten Zone. Am Ende steht als Lichtblick die legendäre „Heimatwoche“ im Sommer 1949. Sie zeigt den erstaunlichen Aufbau der Laichinger Wirtschaft und den starken Überlebenswillen der Bevölkerung. Das Buch wird bei den Älteren Erinnerungen wachrufen. Den Jüngeren wird es zeigen, was ihnen erspart geblieben ist.
Das Buch kann beim Geschichtsverein über Heinz Surek, Schlehenweg 3, Laichingen und Heinz Pfefferle, Max-Lechler-Straße 42, Laichingen und Rolf Riek, Gartenstraße 30, Laichingen sowie auf dem Rathaus Laichingen, bei der Buchhandlung AEGIS und der Volksbank Laichingen (Schalterraum) für 19,90 Euro erworben werden.
Über zahlreiches Erscheinen würden wir uns sehr freuen.

Kalender 2020 zeigt alte Gasthäuser

Unser Kalender 2020 zeigt historische und aktuelle Bilder der Gasthäuser in Laichingen und seinen Stadtteilen. Er zeigt damit das "Gaststätten-Sterben" ebenso wie den Fortbestand von Traditionshäusern.
Der Kalender kann in Laichingen bei der Buchhandlung Aegis, bei PHOTO PORST, bei Naturzeit und bei Rolf Riek sowie Heinz Pfefferle für 16,50 Euro erworben werden.

Rückblick zum Vortrag von Ralf Schiffbauer - Der Bankkunde: früher – heute – morgen

Ralf Schiffbauer referierte am 25.11.2019 im Gasthaus Rößle vor ca. 30 Besuchern zu dem im Betreff genannten Thema. Er ging auf den Wandel der letzten 30 Jahren und die Entwicklung der Volksbank Laichingen ein. Er zeigte den Weg "Bank 4.0" auf. Er stellte auch den VR-MeinService vor, den die Volksbank im Frühjahr 2020 einführen will. Damit sollen Kunden in Außenstellen, in denen sich das Personal nicht mehr rechnet, Möglichkeiten zum direkten Kontakt mit einem Mitarbeiter haben. Weitere Themen waren die Internationale Regeln für regionale Kreditinstitute sowie die Bankenregulierung. Er sprach auch die Problematik der Niedrigzinsentwicklung an. In der anschließenden Diskussionsrunde hatten die Besucher die Gelegenheit ihre Fragen zu stellen. Der Vorsitzende Dr. Heinz Pfefferle dankte dem Referenten am Schluß und überreichte ein Geschenk.

Einladung zum Vortrag von Ralf Schiffbauer:

Der Bankkunde: früher – heute – morgen

Am Montag, 25. November 2019, 19.30 Uhr, Großer Saal „Gasthaus Rössle“ Laichingen
Der Geschichtsverein Laichingen plant in einer losen Reihe von Vorträgen, den Wandel im Alltag der letzten Jahrzehnte auf bestimmten Gebieten bewusster und verstehbarer zu machen. Oft erscheint der Wandel als selbstverständliche Folge der Moderne. An im Alltag wichtigen Beispielen soll diese „Moderne“ befragt und hinterfragt werden. Tieferliegende Ursachen und ihre Wirkungsmechanismen sollen den Zuhörern verdeutlicht werden. Den Referenten wird dabei die Gelegenheit geboten, um Verständnis zu werben für Auswirkungen, die auch sie beklagen, aber oft nicht verändern können.
Den Anfang macht ein Vortrag von Ralf Schiffbauer, Vorstandsvorsitzender der VOBA Laichingen. Er wird in einer Art Zeitreise den Wandel in den Beziehungen zwischen Bankkunde und Bank in den letzten 30 Jahren darstellen und die Hintergründe beleuchten.
Dabei sollen die dramatischen Veränderungen durch die Nullzinspolitik der EZB zur Sprache kommen. Durch sie wird den Banken eine traditionell tief verankerte Beziehung zwischen Bankkunde und Bank in der Form von Sparbuch oder Sparkonto praktisch unmöglich gemacht. Aber auch andere Veränderungen, die der Bankkunde nur wenig spürt und kaum sieht wie die ausufernde Regulatorik der EU, die auch regionalen Banken große Verwaltungslasten aufbürdet, kommen zur Sprache.
Am Ende wird eine Diskussion stehen, die kritisches Nachfragen möglich macht. Der Geschichtsverein freut sich, dieses neue „Format“ anbieten zu können.

Sommerferienprogramm am 8. August 2019 - Spurensuche im Laichinger Weberei- und Heimatmuseum

Mit den teilnehmenden Kinder begab sich der Geschichtsverein Laichinger Alb unter Heinz Surek auf eine Zeitreise in die Vergangenheit Laichingens. Anhand von Ausstellungsstücken und Geschichten wurde spannendes über das Leben, die Arbeit und den Alltag der Laichinger Leinenweber erzählt. Antje Häberle hatte ein Quiz vorbereitet, mit dem die Kinder sich im Museum auf die Suche nach den Lösungen begaben.

Einladung zur Mitgliederversammlung 2019
- Denkmäler - Buchprojekt - Kalender 2020

am Montag, den 29. Juli 2019, 19.30 Uhr im großen Saal des Gasthauses "Rößle"
Drei große Themen stehen bei der Mitgliederversammlung des Geschichtsvereins an.
  1. (1) Heinz Surek wird in einem Referat die Denkmäler in Laichingen und den Teilorten vorstellen. Außerdem will er Gebäude benennen, die auch diesen Schutz verdient würden. Darüber soll natürlich diskutiert werden.
  2. (2) Als zweites wird Siegfried Frank den gegenwärtigen Stand seines Buchprojekts zur Geschichte Laichingens von 1939 bis 1949 darstellen. Es soll möglichst noch dieses Jahr realisiert werden. Gesprochen werden muss über die dazu noch notwendigen Schritte und einen Zeitplan.
  3. (3) Das dritte Thema ist der Kalender des Geschichtsvereins für das Jahr 2020. Er soll alte Gaststätten in Laichingen und in den Teilorten in Text und Bild vorstellen. Darüber wird Rolf Riek berichten. Auch bei diesen Themen wird es Gesprächsbedarf geben, etwa über die Auswahl der Objekte und der Bilder.
Der Geschichtsverein lädt dazu alle Mitglieder und Interessierte ein!


Sorgen um das Stadtbild – das Beispiel Schulstraße

am Montag, den 27. Mai 2019, 19.30 Uhr im großen Saal des Gasthauses "Rößle"
Eine Diskussion über die Veränderungen im Stadtbild Laichingens bei der Jahreshauptversammlung des Geschichtsvereins Ende April war ein wichtiger Auslöser für Ortbesichtigungen und Vorstöße bei der Stadtverwaltung. Im Zentrum stand dabei die Schulstraße. Mit ihr hat sich der AK "Straßen" des Geschichtsvereins bereits längere Zeit beschäftigt, hat historische Aufnahmen und Materialien gesammelt und für eine Präsentation aufbereitet. Karl Sautter war dabei federführend; die anderen Mitglieder des Arbeitskreises sind: Angelika Weiß, Hermann Frank, Siegfried Frank, Bernhard Mangold, Heinz Surek. Karl Sautter hat das gefundene Bildmaterial bearbeitet, so dass die alten und die neuen Ansichten der Schulstraße gegenübergestellt werden können. Dies wird in der Mai-Sitzung geschehen. Ebenso werden die damaligen Bewohner und Besitzer und ihre Gewerke Gegenstand sein. Karl Sautter und Heinz Surek werden den Zuhörern in Bild und Wort die Geschichte der Laichinger Schulstraße lebendig machen.


Gottlob Friedrich Hummel und Christian August Schnerring – eine Schriftsteller-Freundschaft mit Laichinger Wurzeln

Montag, den 25. März 2019, 19.30 Uhr im großen Saal des Gasthauses "Rößle"


Die Besucher erfuhren Neues und Wissenswertes über die beiden Autoren. Den Vortrag von Dr. Heinz Pfefferle über Christian August Schnerring kann man hier online nachlesen.



Beide verbindet die Laichinger Herkunft, fast identische Lebensdaten, ein paralleler Berufsweg und gleichartige literarische und geschichtliche Interessen. Über Jahre hinweg waren sie eng befreundet und haben gemeinsam die bekannten „Württembergischen Volksbücher“ herausgebracht. Heinz Surek und Heinz Pfefferle werden an diese beiden Autoren erinnern und Neues und Wissenswertes zu beiden Autoren präsentieren. Ihr Lebensweg zeigt exemplarisch die Entwicklung des Bildungswesens im Königreich Württemberg, die Bildungschancen junger Männer aus dem Handwerkerstand, aber auch die harten Begrenzungen im Bildungssystem. Durch ihre rege schriftstellerische Arbeit sind wir über ihre literarische und persönliche Entwicklung gut unterrichtet. Nicht zuletzt spiegeln sich in ihren Werken auch die großen politischen Ereignisse wie der 1. Weltkrieg und der Beginn der Weimarer Republik. Hervorzuheben ist, dass beide die neue Staatsform bejahten.

Alle Vereinsmitglieder und Interessierte sind herzlich eingeladen!

Mitgliederversammlung des Geschichtsvereins mit vielerlei Themen

Montag, 25. Februar 2019, 19:30 Uhr im kleinen Saal des Gasthauses "Rößle"

Das nächste Treffen des Geschichtsvereins ist den Vereinsangelegenheiten gewidmet. Zu besprechen ist eine ganze Anzahl von Themen. An erster Stelle steht das Jahresprogramm für 2019. Durch Zusagen von Siegfried Frank, Karl Sautter mit dem AK „Straßen“ und Heinz Surek ist es möglich, schon jetzt für das gesamte Jahr zu planen. Für November hat Herr Ralf Schiffbauer einen Vortrag über den Wandel im Laichinger Bankwesen zugesagt. Durch weitere Zusagen von Eberhard Schanbacher und Herrn Hans-Peter Eppler (Alte Apotheke) sind wir sogar für das erste Quartal 2020 versorgt. Es wäre gut, hierzu ein Meinungsbild zu gewinnen und Anregungen zu bekommen. Natürlich wird man auch über den erfreulichen Buchverkauf („Die Laichinger Alb im Mittelalter“ von Heinz Surek) und die ebenso erfreuliche Nachfrage nach dem Fotobuch „Mohrengasse“ von Karl Sautter sprechen sowie über das Problem Datenschutz. Rolf Riek wird die Vereinsfinanzen darlegen. Zu reden wäre noch über den Geschichtskalender 2020 und den Planungsstand des Buchs von Siegfried Frank über den 2. Weltkrieg und die Nachkriegsjahre (1939-1949) in Laichingen.

Mitglieder und Interessierte sind herzlich eingeladen!

Vorschlag zum Jahresprogramm 2019 (Planungsstand 17.2.19)
Januar Mohrengasse – Power-Point-Präs. Karl Sautter (AK „Straßen“) – Moderation Heinz Surek (Wiederholung der September-Veranstaltung ( )
Februar 25.02.2019 Mitgliederversammlung
März
25.03.2019
Gottlieb Hummel und Chr. A. Schnerring – ein Schriftsteller-Freundschaftsbund mit Laichinger Wurzeln (Heinz Surek / Heinz Pfefferle)
April 29.04.2019 Jahreshauptversammlung
Mai 27.05.2019 „Schulstraße“ – Power-Point-Präsentation Karl Sautter und der AK „Straßen“ (Karl Sautter, Angelika Weiß, Hans Frank, Bernhard Mangold, Siegfried Frank) – Moderation Heinz Surek
Juni
14. Juni
20.00 Uhr
VHS-Vortrag Prof. Hans Medick: Der Dreißigjährige Krieg aus neuer (Alltags-) Perspektive. Mit Bezügen zu Ereignissen auf der Schwäbischen Alb (Laichingen und Gerstetten) – Altes Rathaus-Bürgersaal
Juli
29.07.2019
Mitgliederversammlung
August Sommerferien-Programm des Geschichtsvereins (Organisation: Antje Häberle) Durchführung mit Unterstützung durch Heinz Surek, Bernhard Mangold)
September 30.09.2019 Die „Heimatwoche 1949“ – Siegfried Frank; Bilder: Karl Sautter
Oktober 28.10.2019 Mitgliederversammlung
November 25.11.2019 Herr Ralf Schiffbauer: Das Laichinger Bankwesen im Wandel
Dezember Weihnachtspause

Einladung zum zweiten Vortrag:

Laichingen im Wandel: Die letzten 120 Jahre der „Mohrengasse“

Am Montag, 28. Januar 2019, 19.30 Uhr, Großer Saal „Gasthaus Rössle“ Laichingen

Wäre es nicht fotografisch dokumentiert, man würde es nicht glauben, dass Laichingen am Anfang des 20. Jahrhunderts noch so aussah: unbefestigte Straßen ohne Gehweg, kleine Häuser und sogar Strohdächer! Es ist ein Bild, das man einem aufstrebenden „Flecken“ mit Bahnverbindung und Industrie nicht zutrauen würde. Karl Sautter wird deshalb seine reichhaltige Sammlung von Bildern zum Wandel der „Mohrengasse“ erneut präsentieren. Der Arbeitskreis „Straßen“ (Karl Sautter, Hans Frank, Angelika Weiss, Siegfried Frank und Bernhard Mangold) hat Bilder und Erläuterungen gesammelt. Die Bilder sind von Karl Sautter in aufwendiger Arbeit neu aufbereitet und optimiert worden. Er ist in der Mohrengasse aufgewachsen und hat deshalb in seiner Jugend die Entstehung der Uhlandstraße selbst miterlebt. Moderator ist Heinz Surek. Am 23. September war der Große Saal des Gasthauses „Rössle“ für den Ansturm der Besucher zu klein. Eine größere Anzahl musste abgewiesen werden! Für den veranstaltenden Geschichtsverein Laichingen war dies der Anlass, ein zweites Mal dieses Thema anzubieten. Karl Sautter hat inzwischen ein Fotobuch „Mohrengasse“ mit 70 Seiten Umfang erstellt. Jeder Besucher hat die Möglichkeit, an diesem Abend ein Exemplar zu bestellen. Der Preis von ca. 35.- € wäre bei der Bestellung sofort zu entrichten. (Bei einer größeren Anzahl von Bestellungen ist es dem Geschichtsverein leider nicht möglich, die Vorfinanzierung zu übernehmen. Wir bitten um Verständnis. Mitglieder und Interessierte sind sehr herzlich eingeladen! Ort: Großer Saal des Gasthauses „Rössle“ – Termin: 28. Januar, 19.30 Uhr

Der Geschichtsverein präsentiert sein neues Buch "Die Laichinger Alb im Mittelalter"

Mittwoch, 5. Dezember 2018, 19.30 Uhr, Großer Saal „Gasthaus Rössle“ Laichingen

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Heinz Pfefferle begrüßte im nahzu vollbesetzten Rössle-Saal die Interessierten. Gisela Steinestel richtet als stellvertretende Bürgermeisterin von Laichingen die Grüße der Stadt an die Versammlung. Sie sprach den Wunsch für ein städtisches Archiv mit vielen Regalen aus.
Geschichtslehrer Wößner vom Albert-Schweitzer-Gymnasium Laichingen dankt für das Buch und freut sich darauf, der Klasse 8 des ASG damit den regionalen Bezug der Geschichte aufzeigen zu können.
Heinz Surek, der Autor des Buches, dankt Heinz Pfefferle für seine Unterstützung, Rose Lamparter für das Bild zur Titelseite, den Lektoren Heinz Pfefferle, Dr. Schanbacher und Herrn Gnädinger, Bürgermeister Kaufmann von der Stadt Laichingen für die großzügige finanzielle Unterstützung. Der Fa. Fink, der Volksbank Liachingen und der Schwäbischen Zeitung. Walter Karas für die Bildaufnahme und die professionelle Homepage. Nun stellt er das Geschichtsbuch chronologisch in unterhaltsamer Weise vor.
Dr. Schanbacher weists darauf hin, dass es sich hier um den Band 1 der Laichinger Geschichten handelt. Weitere Veröffentlichungen sind im Köcher. Er hat die Geschichte Feldstettens geschrieben und ist bis zum 30jährigen Krieg gegangen, weil da von den Sterbenden und dem Neuanfang auszugehen ist.
Die Besucher hatten im Anschluß die Möglichkeit, das Geschichtsbuch zu erwerben und der Autor heinz Surek signierte auf Wunsch die Exemplare.

Ankündigung der Präsentation:

Das neue Buch „Die Laichinger Alb im Mittelalter“ von Heinz Surek wird der Öffentlichkeit vorgestellt. Damit wird ein im Verein seit Jahren detailliert diskutiertes und beschlossenes Projekt realisiert: Der erste Band einer Reihe „Laichinger Beiträge zur Regionalkunde“, herausgegeben vom Geschichtsverein.
Heinz Surek hat dazu in jahrzehntelanger Arbeit ältere und neue Literatur herangezogen, vor allem aber selbst im Baden-Württembergischen Landesarchiv nach Quellen gesucht und diese neu interpretiert, um nicht nur in der Spur bisheriger Literatur zu gehen.
Wo Oberflächenbeschaffenheit und Gebäudereste wichtige Aufschlüsse ergeben, war er vor Ort, um eigene Eindrücke zu sammeln. Er hat dort selbst Aufnahmen gemacht.
Vor allem war er bestrebt, am Beispiel Laichingens die typischen Merkmale und Vorgänge des frühen, hohen und späten Mittelalters sichtbar zu machen. Wer also wissen will, wie adlige Herrschaft konkret aussah, wie Klosterherrschaft sich im Alltag zeigte, der findet hier Auskunft. Der Leser sieht, wie Herrschaftsrechte verloren gehen können am Beispiel der Helfensteiner. Besonders interessant ist zu sehen, wie Laichingen zu einem wichtigen Vorposten der erfolgreichen württembergischen Grafen in fast unmittelbarer Ulmer Nachbarschaft wird. In dieser Zeit wird Laichingen für einige Zeit sogar eine militärische Aufgabe zugewiesen. Dadurch wird der Leser auch verstehen, wie es 1364 zur berühmten ersten Laichinger Stadterhebung durch Kaiser Karl IV. kam und warum diese dann doch nicht zu städtischem Glanz führte.
Das abschließende Kapitel ist der Reformation in Laichingen und in den heutigen Teilorten gewidmet. Zum Abschluss wird der Durchbruch der Neuzeit skizziert. Die Geschichte Feldstettens, verfasst von Dr. Eberhard Schanbacher, wird sogar bis einschließlich der Zeit des Dreißigjährigen Kriegs fortgeführt.
Auf 200 Seiten wird so von der alemannischen Landnahme am Anfang des 3. Jahrhunderts bis zum Ende des 16. Jahrhunderts der Wandel der hiesigen Siedlung anschaulich und gut lesbar beschrieben. Das grundsolide Buch von Heinz Surek hat das Zeug, zum Klassiker in der lokalen und regionalen Geschichtsschreibung zu werden.
Unterstützt wurde das Buchprojekt durch eine großzügige Spende der Stadt Laichingen und 18 Sponsoren. Das Buch soll überdies allen interessierten Laichinger Schulen durch die Stadt zur Verfügung gestellt werden.
Alle Interessierten sind dazu recht herzlich eingeladen!
Das Buch kann auf der Veranstaltung erworben werden (Preis 19.50 €). Ab Donnerstag 6. Dezember wird es dann bei folgenden Mitgliedern des Geschichtsvereins erhältlich sein: Heinz Surek Schlehenweg 3, Heinz Pfefferle Max-Lechler-Str. 42, Rolf Riek Gartenstraße 30. Weiter kann es im Rathaus Laichingen (Bürgerbüro), bei der Volksbank (Schalterraum) und bei der "Schwäbischen Zeitung" (Geschäftsstelle) erworben werden.
Angeboten wird es auch bei der Buchhandlung AEGIS.


Vortrag "Die Novemberrevolution in Stuttgart und Laichingen"

Montag, 26. November 2018, 19.30 Uhr, Großer Saal „Gasthaus „Rössle“ Laichingen

Heinz Pfefferle und Heinz Surek konnten ihre Referate vor fast voll besetztem Saal vortragen. Heinz Surek stellte u.a. die in Laichingen im November 1918 gewählten Räte vor und konnte auch im Publikum sitzende Nachkommen dieser Räte begrüßen. In den Arbeiterrat Laichingen wurde mit Marie Siehler auch eine Frau gewählt. Im Anschluß entwickelte sich eine angeregte Diskussion.

Ankündigung des Vortrags:

König Wilhelm II. war ein sehr beliebter Monarch und hatte liberal regiert. Die württembergische SPD war konservativ orientiert. Teile hatten zwar von "Revolution" geredet, als sie aber über Deutschland ausbrach, war die Partei nicht darauf vorbereitet. Und Wilhelm II. zeigte sich erbittert über die völlige Passivität von Bürgertum und Offizierskorps. Die SPD machte einen alten Mann zum Ministerpräsidenten, der in Württemberg vorher noch nie ein politisches Amt inne hatte. Mit den bürgerlichen Koalitionsparteien verstand er sich gut, zu den Linken und zu den sehr gemäßigten württembergischen Arbeiter- und Soldatenräten fand er aber keinen Draht.
Die Nachricht von der Ausrufung der "deutschen Republik" durch Philipp Scheidemann erreichte Laichingen erst am 11., die vom erzwungenen Rücktritt des Kaisers erst am 13. November. Doch auch in Laichingen wurden Soldaten-, Bauern-, Arbeiter- und Bürgerräte gewählt, die nun die kommunalen Geschicke in die Hand nehmen sollten.
Heinz Pfefferle und Heinz Surek werden die Vorgänge in Stuttgart und Laichingen in ihren Vorträgen schildern und manches präsentieren können, das weniger bekannt ist.


Wichtige Mitgliederversammlung des Geschichtsvereins
am Montag 29. Oktober 2018, 19.30 Uhr im Kleinen Saal des Gasthauses "Rößle"

Bei der Mitgliederversammlung am 29. Oktober 2018 gibt es zunächst einige kleinere Themen (Gedenkstein, Umgang mit Ehrenbürgern auf dem Laichinger Friedhof, Schrankraum für den Geschichtsverein).

Das Hauptthema ist die Veröffentlichung der Laichinger Stadtgeschichte von Heinz Surek. Der Umfang und die Bildausstattung liegen bereits fest. Format und fester Einband wurden schon in vorausgehenden Sitzungen beschlossen. Kostenvoranschläge der Druckerei Fink und der Druckerei Schneider liegen vor. Zu diskutieren wird sein, wie hoch die Auflage sein soll. Dazu ist Herr Ernst Baur um Rat gefragt worden; seine Antwort erwarten wir bis zur Mitgliederversammlung. Eberhard Schanbacher hat dem Geschichtsverein einen Lagerplatz für die nicht gleich in den ersten Wochen verkauften Bücher angeboten – damit wäre ein schwieriges Problem gelöst. Zu klären sind außerdem einige Ausstattungsdetails (Art des Buchrückens und der Bindung d. h. Fadenbindung oder Klebebindung).
Geklärt werden muss auch die Frage des Verlags (Selbstverlag?). Vor allem über Auftragsvergabe und Auflagenhöhe soll dann auch abgestimmt werden.

Alle Mitglieder und Interessierte sind dazu herzlich eingeladen!

Altes und neues Laichingen: Die letzten 100 Jahre der Mohrengasse

Montag, 24. September 2018, 19.30 Uhr, Großer Saal „Gasthaus „Rössle“ Laichingen

Die Veranstaltung hatte eine solch starke Resonanz, dass im Rößlesaal noch nachbestuhlt werden musste. Das Publikum war von der Präsentation sowie den Kommentaren von Karl Sautter und Heinz Surek begeistert.


Der Arbeitskreis des Geschichtsvereins, der sich mit den Wandel im Ortsbild beschäftigt (Karl Sautter, Hans Frank, Angelika Weiss und Siegfried Frank), hat sich in den letzten Monaten mit der Mohrengasse beschäftigt und stellt in der Septembersitzung seine Ergebnisse vor. Mehr als hundert Bilder kann Karl Sautter dazu präsentieren. Zurückgreifen konnte er dabei auf Bildmaterial, das von Werner Mangold (dem verstorbenen Vorsitzenden des Geschichtsvereins), von Georg Laichinger und von Rainer Betz gesammelt wurde. Er hat diese Bilder neu aufbereitet und optimiert und wird sie zusammen mit Heinz Surek kommentieren. Überdies ist Karl Sautter in der Mohrengasse aufgewachsen, so dass er mit ihr seit seiner Kindheit bestens vertraut ist. So hat er die Entstehung der Uhlandstraße selbst erlebt. Ein sehr informativer und unterhaltsamer Abend ist für die Besucher der Veranstaltung garantiert. Mitglieder und Interessierte sind sehr herzlich eingeladen!


Schmierereien auf der Tafel des Gedenksteins zum Bomberabsturz

Heidi-Marie Schanbacher hat die Beschädigungen an der Tafel ohne Berechnung entfernt und dann eine neue Schutzschicht aufgetragen.

Die Gedenktafel zum Bomberabsturz vom 16. März 1945 wurde mit NS-Schmierereien verunziert. Getilgt ist bezeichnenderweise die Stelle, an der es heißt, der Einsatz habe der kriminellen nationalsozialistischen Tyrannei gegolten. Die Polizei ist informiert und hat den Tatbestand aufgenommen.

Treffen am 28. Mai 2018, 19:30 Uhr im Gasthaus Rößle, Kleiner Saal

Neues von Chr. A. Schnerring: Ein Liberaler radikalisiert sich
Haupt-Gegenstand des Vortragsabends ist der Werdegang von Christian August Schnerring bis 1916. Im Mittelpunkt stehen dabei die bisher völlig übergangenen literarischen Anfänge von 1906 bis 1913 mit 77 Texten unterschiedlichster Art. Am Ende steht nicht nur die erste Fassung der gefälschten „Laichinger Hungerchronik“, sondern auch ein überraschendes und deutliches liberales Bekenntnis Schnerrings, das bisher keine Beachtung gefunden hat. Der Referent Heinz Pfefferle bewertet diese erste Fassung der „Hungerchronik“ neu und anders als in der bisherigen Forschungsliteratur. Die Neuorientierung Schnerrings in den ersten Kriegsjahren 1915/16 hebt sich auf diesem Hintergrund deutlich ab und zeigt eine Wende zum radikalen Antisemitismus. Als Person bleibt Chr. A. Schnerring ein Rätsel.

Anlauf im Jahr 1935 zur Stadterhebung Laichingens
Der zweite Vortrag beschäftigt sich mit einem Vorgang, den vermutlich nur wenige kennen: Laichingen unternimmt 1935 unter Bürgermeister Feyler einen ersten neuzeitlichen Anlauf zur Stadterhebung - und scheitert am Münsinger Landrat.

"Todesmärsche in Oberschwaben (April 1945)
– berührende Schicksale"

Vortrag von Gertrud Graf und Eugen Michelberger
am 26. März 2018, 19.30 Uhr im Gasthof "Rößle, Großer Saal"

Am 10. April 1945 erreichten 180 jüdische Frauen aus dem KZ Calw auf ihrem Marsch nach Süden Suppingen und verbrachten dort die Nacht in der Zehntscheuer.
Im September 2015 veranstaltete der Geschichtsverein Laichinger Alb auf Anregung von Ernst Baisch ein Treffen mit ehemaligen Zeitzeugen. Einer von ihnen, Ulrich Dinkelaker, ist seit Jahren bestrebt, den Weg dieser Frauen aus Calw zu rekonstruieren. Bis Gerhausen hat er einen genauen Plan ihrer Wegstrecke erstellen können, danach aber verliert sich ihre Spur. Der Vortrag von Gertrud Graf und Eugen Michelberger wird die chaotischen Zustände beleuchten, die KZ-Häftlinge in Oberschwaben antrafen, als sie zum Marsch nach Süden gezwungen wurden.
Seit 2013 arbeiten die Referenten intensiv und penibel an diesem Thema. Literatur, Archive und Recherchen vor Ort haben sie dazu genutzt. Bei den Nachforschungen zu den Todesmärschen standen für sie die betroffenen Menschen im Mittelpunkt: die Häftlinge und die Bevölkerung, die mit der Situation konfrontiert wurde und unterschiedlich reagierte. Wichtig war auch die Rolle der Wachmannschaften.
Zu Beginn des Vortrags gehen sie kurz auf die „Wüste“- Lager ein, ihre Entstehung 1944 und die Herkunft der Häftlinge. Sie nennen die Gründe für die Evakuierung der „Wüste“-Lager und des KZ Spaichingen. Die Schwierigkeiten auf dem Weg der Kolonnen leiten sich aus der Situation der letzten Kriegstage in Oberschwaben, im Bodenseevorland und den Alpen ab.
Danach beleuchten sie besondere Ereignisse in Orten entlang des Weges (Waldsee, Haisterkirch, Ziegelbach, Treherz, Aitrach, Unterbinnwang, Ittelsburg, Sulzberg): Einwohner helfen Häftlingen, gerettete Häftlinge bewahren ein Dorf vor der Zerstörung, aber auch die Morde an Häftlingen.
Durch die Recherchen konnten sie die Identität einiger Häftlinge klären, die bis dahin unbekannt waren. Es waren vor allem Männer aus dem Luxemburger und französischen Widerstand wie Dr. Robert Morel. Besonders berührend ist für die Referenten, wenn sie den Familien der ehemaligen Häftlinge persönlich begegnen und ihnen Wichtiges zum Schicksal ihrer Angehörigen mitteilen können.
Die Referenten illustrieren den Vortrag mit Karten und Fotos.
Mitglieder und Interessierte sind herzlich eingeladen!

Treffen am 26. Februar 2018, 19:30 Uhr im Gasthof "Rößle"

Laichingen vor dem 1. Weltkrieg
Der Geschichtsverein widmet sich in seiner Februar-Sitzung der Situation in Laichingen vor dem 1. Weltkrieg.
Im Königreich Württemberg ist es eine Zeit stürmischer Entwicklung der Industrie. Die Firma Bosch etwa wird jetzt zur Weltfirma. Wie stellt sich diese Zeit von der Jahrhundertwende bis zum Ausbruch des Weltkriegs in Laichingen dar? Zwei sehr ausführliche Berichte von Fachleuten aus den Jahren 1912 und 1914 erlauben detaillierte Aussagen vor allem über die Situation der Laichinger Handweber. Ab 1905 amtiert in Laichingen Gottlob Widmann als jüngster Bürgermeister im Königreich und setzt dabei energisch und erfolgreich die Maßnahmen seines Vorgängers zur Modernisierung des Gemeinwesens fort. Postamt, Krankenhaus und Realschule entstehen. Der „Flecken“ bekommt kleinstädtischen Zuschnitt.
Heinz Surek und Heinz Pfefferle wollen Laichingen vor gut hundert Jahren lebendig werden lassen.
Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!

Vortrag über die Hungerkrise 1816/17 sehr gut besucht


Mit über 50 Besuchern war die Veranstaltung am 20. November 2017 im Gasthaus Rößle für den Verein überraschend sehr gut besucht.

Hungerkrise 1816/1817 und ihre Folgen

Vortrag von Eberhard Schanbacher
Montag, 20. November 2017, 19:30 Uhr, Kleiner Saal Gasthaus "Rößle"

Die Bewohner der Rauhen Alb waren seit dem Dreißigjährigen Krieg immer wieder von Hungersnöten heimgesucht worden, aber die Not von 1816 und 1817 empfanden sie als derart bedrohlich, wie sie seit Menschengedenken nicht geherrscht habe. Viele kamen in ihrer Verzweiflung zu der überzeugung, das Göttliche Strafgericht komme über sie und der Weltuntergang kündige sich an. Weiterlesen ...

Vortrag von Heinz Surek
"Pietisten, Separatisten und Schwärmer im Schwabenland und auf der Laichinger Alb" Laichingen und Nellingen als Hochburgen des Pietismus
30. Oktober 2017 19.30 Uhr, Kleiner Saal im Gasthaus "Rößle"

Für die Anhänger wie für die Gegner war der Pietismus so etwas wie die "zweite Reformation". Ein Kerngebiet war Württemberg. Die staatliche wie die kirchliche Obrigkeit waren hoch alarmiert, denn hier wurde nicht ihnen Gehorsam gepredigt, sondern ein sehr persönliches, individuelles Verhältnis zu Jesus, dem alles andere unterzuordnen sei. Mit entsprechenden Misstrauen wurden die Versammlungen der Anhänger in den "Stunden" abseits der Kirchenräume observiert. Der Abwehr des Pietismus diente die Einführung der Konfirmation und eines zweijährigen Vorbereitungsunterrichts (1721). In einer Veranstaltung des Geschichtsvereins Laichinger Alb referiert Heinz Surek über die Geschichte des württembergischen Pietismus mit seinen verschiedenen Strömungen. Er untersucht auch das Stundenwesen in Laichingen, einer pietistischen Hochburg in Schwaben. Außerdem berichtet der Referent über den Laichinger Stundenprediger und Verführer seiner weiblichen Fans, Daniel Schrade, und über das Treiben der Brüder Georg und Tobias Bückle in Nellingen, die das ganze Dorf in helle Aufregung versetzten. Der Referent ergänzt seine Ausführungen durch einige Lichtbilder aus der Blütezeit des Pietismus. Im Anschluss an den Vortrag erfolgt eine Aussprache, in der vor allem ältere Zuhörer über ihre Erfahrungen mit Laichinger Stundenleuten berichten können. Davon erhofft man sich im Geschichtsverein zusätzliche interessante Informationen. (Ein Hinweis für interessierte Leser sei noch hinzugefügt: Wer sich für die Lebens- und Gedankenwelt des württembergischen Pietismus interessiert, findet im Leben und Werk von Hermann Hesse reiches Anschauungsmaterial: intensive Selbstfindungs- und Läuterungsanstrengungen, Streben nach Geistigkeit, hohes Konfliktpotenzial beim Ringen um Eigenständigkeit. Typisch für den Pietismus ist überdies die Nähe zur schöngeistigen Literatur.)

Vortrag von Heinz Surek über Flurnamen gut besucht


Heinz Surek referiert im gut besuchten Vortrag über Flurnamen von Laichingen in erheiternder, aber auch bedenklichen Weise über das Thema. Seinen Vortrag beendete er mit dem Gedicht "Vergess'ne Gräber" von Daniel Mandold. Die ersten zwei Zeilen des Gedichts beinhalten einen Flurnamen: "Durch Westerlau die "Höll" hinab, Führte man eins die Toten...".

Die Laichinger "Hölle"
- Heinz Surek berichtet über Flurnamen
31. Juli 2017, 19.30 Uhr, Kleiner Saal im Gasthaus "Rößle"

Flurnamen werden als Ortsbezeichnung mündlich überliefert und sind deshalb wertvolle sprach- und allgemeingeschichtliche Quellen. In Ermangelung von lokalen Karten dienten sie in alten Besitzurkunden der Kennzeichnung von Grundstücken. Sie halten gelegentlich alte Nutzungsformen fest und zeigen Waldbestand an, der schon lange gerodet ist. Manche Flurnamen regen auch die dichterische Phantasie an, so im Fall der Laichinger "Hölle", die Daniel Mangold inspiriert hat. Heinz Surek ist mit wissenschaftlicher Akribie, die bei der älteren Flurnamenforschung nicht selten gefehlt hat, Laichinger Flurnamen nachgegangen. Zu seinem Vortrag lädt der Geschichtsverein alle Mitglieder und Interessierte herzlich ein!

Mitgliederversammlung 2017

Zur Mitgliederversammlung am Montag, den 22.(!) Mai 2017, 19.30 Uhr im Kleinen Saal des Gasthauses "Rößle" werden alle Mitglieder und Interessierte herzlich eingeladen!
Unsere Tagesordnung folgt zunächst den Vorschriften des Vereinsrechts:
  1. Bericht des Vorstands
  2. Bericht des Schatzmeisters
  3. Bericht zur Kassenprüfung
  4. Entlastung des Vorstands
Die Tagesordnung soll ergänzt werden durch Berichte zur Homepage, zum Sommerferienprogramm, zur Tätigkeit des Arbeitskreises Laichinger Straßen. Zu besprechen ist das Thema Kalender 2018. Diskutieren werden sollte über die Gestaltung unserer Sitzungen. Es wird vorgeschlagen, neben den großen, abendfüllenden Themen, wie sie bisher üblich waren, auch kürzere Beitrüge (zehn bis dreißig Minuten als Richtwert) vorzusehen. Dies würde der thematischen Vielfalt zugute kommen. Ebenso wäre zu überlegen, ob nicht ab und zu auch Vorträge mit größerem regionalem Bezug förderlich wären. Es wird um eine ungenierte Meinungsäußerungen und eine möglichst offene Diskussion gebeten! Vorschläge zu weiteren Themen für die Mitgliederversammlung bitte dem Vorstand Herrn Dr. Heinz Pfefferle mitzuteilen.

Besuch das neuen Archivs in Feldstetten am 24. April 2017

Das neue Dorfgemeinschaftshaus in Feldstetten beherbergt das Archiv Die Mitglieder des Geschichtsvereins LaichingerAlb e.V. sind am Montag, dem 24. April 2017 zu einer Besichtigung des Feldstetter Archivs in seinen neuen Räumen herzlich eingeladen. Herr Dr. Eberhard Schanbacher wird über die Arbeit im Archiv berichten, über Sorgen der Archivare in Baden-Württemberg und vor allem über die Bestände des Archivs. Nicht zu kurz kommen sollen dabei die dort verwahrten und gesicherten besonderen Schätze im Bestand. Alle Mitglieder des Vereins sind herzlich eingeladen!
Ort: Ortsarchiv Feldstetten
Termin: Montag, den 24. April, 19.30 Uhr

Treffen am 27. Februar 2017, 19:30 Uhr
Gasthof "Rößle" (kleiner Saal)

  1. Festlegung des April- und Mai-Programms,
    Terminfestlegung der diesjährige Mitgliederversammlung.
  2. Gestaltungsvorschlag und Terminierung des Vortragsabends zu den Hungerjahren 1816/17 und zur gefälschten "Laichinger Hungerchronik".
  3. Bericht der Arbeitsgruppe "Feldstetter Straße" (Angelika Weiss, Karl Sautter, Hans Frank und andere) über ihre Ergebnisse und Bildmaterialien.
Alle Mitglieder sind herzlich zum Gedankenaustausch eingeladen!

Treffen am 30. Januar 2017, 19:30 Uhr
Gasthof "Rößle" (kleiner Saal)

  1. Heinz Surek referiert über Karl Heinrich Bischoff
  2. Dr. Eberhard Schanbacher berichtet über einige Gegenstände von lokalgeschichtlichem Belang
  3. Informationen über Arbeitsgruppe "Feldstetter Straße"
  4. Hungerjahre 1816/17 und sog. "Laichinger Hungerchronik" als antisemitische Fälschung
  5. Verschiedenes

Treffen am 28. November 2016, 19:30 Uhr
Gasthof "Rößle" (kleiner Saal)

  1. Vortrag über die Geschichte der Baumwollindustrie
    Ihr gigantisches Wachstum erzeugt eine explosive Nachfrage nach Rohbaumwolle, nach neuen Anbaugebieten einerseits und nach neuen Absatzmärkten andererseits. Das Ergebnis ist ein engmaschig vernetzter globalisierter Wirtschaftszweig - der erste in der Geschichte. Die Folgen sind riesige Gewinnspannen, massenhafte Verelendung und große ökologische Schäden (Referent Heinz Pfefferle)
  2. Vereinsangelegenheiten
    • Bericht des Arbeitskreises "Feldstetter Straße" (bisherige Arbeit und Vorschläge)
    • Diskussion über die Sitzungsgestaltung (siehe Vorschläge von Frau Angelika Weiss)
    • Jahresrückblick
    • Planung für das 1. Quartal 2017
    • Verschiedenes

Erinnerung an Heinrich Lang,
einen einflussreichen Kirchenmusiker aus Laichingen
Ort: St. Alban; Zeit: Freitag, der 28. Oktober, 19.30 Uhr

Heinrich Lang (1858 - 1919), Kirchenmusiker, Professor am Stuttgarter Konservatorium, Organist in der Stuttgarter Stiftskirche, Herausgeber des ev. Kirchengesangbuches 1903 Beim Oktobertreffen des Geschichtsvereins sind Ort und Zeitpunkt ungewöhnlich. Erinnert werden soll an Heinrich Lang, einen einflussreichen Kirchenmusiker aus Laichingen (1858 - 1919). Dies wird nicht nur durch seinen Lebenslauf geschehen, sondern auch durch die musikalische Präsentation einer Auswahl seiner Werke. Den biografischen Teil wird Heinz Surek darstellen, den musikalischen Teil und die Erläuterungen dazu hat dankenswerterweise Ulrich Mangold übernommen. Er ist Kantor in Stuttgart an der Paul-Gerhardt- und an der Diakonissenkirche und Kenner der Kompositionen von Heinrich Lang. Durch das Entgegenkommen der Leitung der Evang. Kirchengemeinde ist es möglich, diese Werke auf der Orgel zu präsentieren, auf der Heinrich Lang seine ersten Schritte in der Kirchenmusik unternehmen konnte. Erinnert wird auch an die Orgelrenovation vor 40 Jahren.
Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!

Ein prall gefülltes Leben und ein „bisschen Unsterblichkeit“ - zum Leben und Werk von Angelika Bischoff-Luithlen

Dr. Eberhard Schanbacher

Angelika Bischoff-Luithlen
Sie baute Ortsarchive auf und schrieb aus der Fülle des von ihr gesichteten Materials, dessen Bedeutung für die Sozialgeschichte sie als eine der ersten erkennt, nun ihre Klassiker: „Der Schwabe und die Obrigkeit“, „Der Schwabe und sein Häs“, „Von Amtsstuben, Backhäusern und Jahrmärkten“. ...zum Artikel


Treffen am 25. Juli 2016, 19:30 Uhr Gasthof "Rößle" (kleiner Saal)

  1. Vortrag über August Enderle (Eberhard Schanbacher und Heinz Surek) Diskussion
  2. Vereinsangelegenheiten
    • Planung des Heinrich-Lang-Abends am 28. Oktober in St. Alban mit Uli Mangold (Orgel) und Heinz Surek (Vortrag) - organisiert von Günther Wahl
    • Korrespondenz mit Zentralarchiv Rastatt zu den Bedingungen für Leihgaben an lokale Museen, Kontakt zu den Ulmer Eisenbahnfreunden bez. Anfrage von Ulrich Dinkelaker/Ernst Baisch zum Marsch der jüdischen Frauen aus dem KZ Calw nach Gerstetten
    • Einladung der Interessengemeinschaft für Geschichte und Brauchtum Merklingen zur Feier des 20jährigen Bestehens am 22./23. Oktober 2016
    • Einladung der Stadt Laichingen zum Treffen des "Kulturzirkel Laichingen" am 8. Oktober 2016
    • Mitteilungen von Eberhard Schanbacher zum baden-württ. Archivwesen
    • Übergabe einer Familien-Archivalie an den Geschichtsverein (Fam. Betz)
    • Verschiedenes

Treffen am 25. Juli 2016, 19:30 Uhr Gasthof "Rößle" (kleiner Saal)

  1. Vortrag Altes Lager Münsingen und Gruorn
    Kirche in Gruorn
    Ulrich Ziegler informiert umfassend über die Entstehung und Entwicklung des Alten Lagers in Münsingen und über die Ortsgeschichte von Gruorn. Er zeigt dabei zahlreiche Bilder.

  2. Vereinsangelegenheiten
    • Informationen zur Korrespondenz (u.a. Antwortschreiben des Landesdenkmalamts
    • Information zu den Gesprächen mit Frau König (Stadtbücherei) und Volker Hausen (wg. Heinrich-Lang-Referat im Oktober)
    • Abstimmung über künftiges Sitzungslokal ("Rößle" oder SAV-Vereinslokal gemäß dem Angebot von Heinz Rauscher)
    • Verschiedenes

Treffen am 27. Juni 2016, 19:30 Uhr Gasthof "Rößle" (kleiner Saal)

Helmut Frank Heinz Surek stellt das Leben und die Persönlichkeit des bekannten Höhlenforschers Helmut Frank vor. Ihm ist u.a. der Höhlenkataster der Schwäbischen Alb zu verdanken.
Tagesordnung Vereinsangelegenheiten
  1. Planung für Juli-Sitzung (Referatthema?)
  2. Planung für die Herbst-Sitzungen
  3. Rolle des Geschichtsvereins beim Städtepartnerschaftsjubiläum (Information und Diskussion)
  4. Verschiedenes

Treffen und Mitgliederversammlung am 25. April 2016

  1. Der Truppenübungsplatz Münsingen (1870 - 1938)
    Vortrag Ulrich Ziegler, im Anschluß Aussprache zum Thema.
  2. Mitgliederversammlung 2016
    • Bericht des Vorstands
    • Bericht des Schatzmeisters
    • Bericht zur Kassenprüfung
    • Entlastung des Vorstands
    • Verschiedenes

Ehrenamtlicher Dienst am Nächsten und für die Allgemeinheit: die Palms in Laichingen

Heinz Surek

Adolf Palm (1869 - 1936)(hp) Die Palms sind in Württemberg eine weitverzweigte und bekannte Familie. Ihr „Stammhaus“ steht in Schorndorf und wurde von der Familie 1547 erworben. Durch erfolgreiche Kaufleute, Bürgermeister, Stadtschreiber. Apotheker, Ärzte, Theologen und Missionare wurde die Familie bekannt.
Adolf Palm, ältester Sohn des Begründers des Laichinger Zweigs, Julius Albert Palm, übernahm 1901 nach dessen Tod das Geschäft, die Führung der „Bank für Gewerbe und Handel“, die Vorläuferin der heutigen „Volksbank“ und die Tradition der Ehrenämter. ...zum Artikel

Ein prall gefülltes Leben und ein „bisschen Unsterblichkeit“ - zum Leben und Werk von Angelika Bischoff-Luithlen

Dr. Eberhard Schanbacher

Angelika Bischoff-Luithlen
Sie baute Ortsarchive auf und schrieb aus der Fülle des von ihr gesichteten Materials, dessen Bedeutung für die Sozialgeschichte sie als eine der ersten erkennt, nun ihre Klassiker: „Der Schwabe und die Obrigkeit“, „Der Schwabe und sein Häs“, „Von Amtsstuben, Backhäusern und Jahrmärkten“. ...zum Artikel


1939 - 1949 Laichingen im zweiten Weltkrieg und in der frühen Nachkriegszeit

Siegfried Frank

Laichinger in der ersten Stunde der Mobilmachung 1939 eingezogen Seit mehreren Jahren befassen sich Mitglieder des GVLA mit dem Thema „Laichingen im zweiten Weltkrieg und in der Frühen Nachkriegszeit“. Viele Berichte von Zeitzeugen, amtlichen Dokumenten aus dieser Zeit sowie auch Zeitungsberichte wurden in der Zwischenzeit analysiert und verglichen. Zahlreiche Themen wurden hierbei näher beleuchtet um ein umfassendes Bild über diese schwierige Zeit zu bekommen. ...zum Artikel


Treffen am Montag, 22. Februar 2016

Zum Treffen am Montag, 22. Februar 2016 um 19.30 Uhr im Nebenraum des Gasthauses Engel wird eingeladen. Dr. Eberhard Schanbacher wird einen Vortrag über Angelika Bischoff-Luithlen halten. Walter Karas wird die Homepage unseres Vereins vorstellen. Auch das 30jährige Jubiläum der Städtepartnerschaft Laichingen-Ducey wird thematisiert.

Geometer Ostertag

Heinz Surek, Laichingen

Geometer Ostertag Man nannte ihn auf der mittleren Alb nur Geometer Ostertag. Die Laichinger, die ihn kannten, schilderten ihn als markante Persönlichkeit, als leidenschaftlichen, freiheitlich gesinnten Volksmann und Demokraten, der der Laichinger Kommunalpolitik seinen Stempel aufgedrückt habe. Sie verwiesen auf die aufrechte, stattliche Gestalt, auf sein Erkennungszeichen, den gepflegten „Demokratenbart“, auf seine achtungsgebietende Lebensführung und sein gütiges Herz.
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Treffen am Montag, 25. Januar 2016

Zum ersten Treffen im neuen Jahr am Montag, 25, Januar 2016 um 19.30 Uhr im Nebenraum des Gasthauses Engel wird eingeladen. Heinz Surek wird den Oberamtsgeometer und Kommunalpolitiker Ludwig Ostertag vorstellen. Auf sein Betreiben entstand die Nebenlinie Amstetten-Laichingen.

Erinnerung an Werner Mangold

Am 14. November 2015 jährte sich zum ersten Mal der unerwartete Tod von Werner Mangold. Dass es heute einen rührigen und in der Öffentlichkeit bekannten „Geschichtsverein Laichinger Alb“ mit 40 Mitgliedern gibt, ist ganz wesentlich sein Verdienst. ...mehr Info

Kalender 2016 ist da

Preis 14,50 Euro !Bitte weitersagen! Mehr Info

Kalender 2016 des Geschichtsvereins Laichinger Alb