Das Laichinger Bähnle (1901 bis 1985) – viel belächelt und doch erfolgreich und liebenswert
Mittwoch, 29. Juni 2022, 19:30 Uhr im Großen Saal Gasthaus "Rössle", Laichingen

Nachdem das ehemalige Laichinger Bahnhofsgebäude dem Erdboden gleichgemacht wurde und die letzten Reste, die an den alten Bahnhof erinnerten, beseitigt worden sind, um Platz für moderne Neubauten zu machen, möchte der Geschichtsverein Laichinger Alb noch einmal an 84 Jahre Laichinger Eisenbahngeschichte erinnern, die, vielen Widrigkeiten zum Trotz, dennoch eine Erfolgsgeschichte waren. So ist es vor allem dieser Schmalspurbahn zu verdanken, dass der verspätete Industriestandort Laichingen doch noch den Anschluss an das Industriezeitalter gefunden hat, und somit gehört das Laichinger Bähnle unverrückbar zur Eisenbahn- und Industriegeschichte Württembergs.

Die Geschichte der Laichinger Eisenbahn will Heinz Surek in vorwiegend heiterer Form mit vielen Bildern auf der Leinwand aufzeigen. So wird der ehemalige Dampfzug auf allen Streckenteilen der 19 Kilometer langen Bahntrasse zu sehen sein. Vorgestellt werden auch die einzelnen Dampflokomotiven, Triebwagen, Waggons, Güterwagen, die technischen Einrichtungen und vieles mehr.

Über heitere und weniger heitere Ereignisse und Vorkommnisse wird ebenfalls berichtet, und immer wieder werden nette Anekdoten um das Bähnle eingestreut.

Der Vortrag findet am Mittwoch, 29. Juni, um 19.30 Uhr im großen Saal des Gasthofes zum Rössle statt. Der Eintritt ist frei. Über eine Spende für die Vereinsarbeit würde man sich beim Geschichtsverein aber freuen.