Geschichtsverein: Wiederbeginn stärkt Hoffnung

Die Anzahl der anwesenden Mitglieder und die lebhafte Beteiligung an den Diskussionen zeigte, wie sehr sie das Vereinsleben vermisst hatten. Nach einem eineinhalbjährigen Lockdown für den Verein wegen der Schließung der Gaststätten ist durch ihre Öffnung eine öffentliche Vereinstätigkeit möglich. Der Geschichtsverein Laichinger Alb hat jetzt diese Gelegenheit ergriffen und die überfällige Jahreshauptversammlung nachgeholt.
Siegfried Frank berichtete von einer sehr erfreulichen Nachfrage nach seinem Buch über den 2. Weltkrieg und die ersten Nachkriegsjahre. Besonders hervorzuheben sind Bestellungen von Schulen aus den Landkreisen Eßlingen, Reutlingen, Backnang und der Stadt Stuttgart.
Rolf Riek konnte als Schatzmeister sehr Positives zu den Vereinsfinanzen vermelden: Die erheblichen Kosten für den Weltkriegsband sind durch den Verkauf (u.a. 100 Exemplare an die Stadt Laichingen für die Schulen) und Sponsorenbeiträge zum großen Teil schon wieder ausgeglichen. Der Kalender des Vereins für das Jahr 2022 soll daher kostenlos an die Mitglieder verteilt werden. Ein Verkauf auf dem Laichinger Weihnachtsmarkt ist ebenfalls geplant.
Ebenso einmütig beschlossen wurde eine möglichst schnelle Rückkehr zu den Vortragsabenden des Vereins. Der Arbeitskreis „Straßen“ von Karl Sautter und seinen Mitstreitern ist mit seinen Arbeiten zur Weite Straße gut vorangekommen, sodass in absehbarer Zeit ein weiteres Fotobuch präsentiert werden kann.
Jeweils einstimmig wurde der bisherige Vorstand (Heinz Pfefferle, Antje Häberle und Rolf Riek) in seinen Ämtern bestätigt. (hp)

--> Chronik der Aktivitäten des Vereins